Newsletter Oktober 2017

Stefan Leu

Stefan Leu
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Newsletter Oktober 2017

Schweiz: Industrie mit deutlichem Plus

Die Schweizer Industrieproduktion legte im zweiten Quartal um 2.9 % zu. Dies ist der stärkste Anstieg seit drei Jahren. Damit schlägt sich die gute Stimmung in der Industrie nun auch in der realen Produktion nieder. Auch für die kommenden Quartale bleiben die Aussichten erfreulich. Der Einkaufsmanagerindex bewegt sich beharrlich im expansiven Bereich. Ein Anstieg des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 1.5 % bleibt realistisch. Unterstützung kommt zudem vom Aussenhandel. Zwar hat sich dieser im Juli gegenüber dem Vormonat leicht abgeschwächt, im Vergleich zum Vorjahr sind aber die Exporte um gute 4.5 % gestiegen, der Handelsbilanzsaldo war zudem deutlich positiv.

 

Europa: Konjunktur bleibt auf Kurs

Die Wirtschaftsdaten in der Euro-Zone sind gut. Es gibt im Moment keine Anzeichen, dass sich dies in naher Zukunft ändern wird. Auch in Frankreich haben sich die Daten in den vergangenen Monaten verbessert. Dennoch – Emmanuel Macron hat gemäss Umfragen an Zustimmung verloren. Dies ist trotz der besseren Wirtschaftsdaten nicht verwunderlich. Die von ihm angestrebten Veränderungen werden gerade auf dem Arbeitsmarkt bei den Betroffenen für schmerzhafte Einschnitte sorgen.

 

Amerika: Vollbeschäftigung

Die Wirtschaft ist solide unterwegs, wie beispielsweise ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt. Dabei gilt dies nicht nur für die viel beachtete offizielle Arbeitslosenquote, sondern auch in Bezug auf die Zahl der Vollzeitbeschäftigten. Diese haben ein Rekordniveau erreicht. Zudem bewegen sich die Pläne kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Bezug auf die Neueinstellung von Arbeitskräften auf einem Zehn-Jahres-Hoch, was allem Anschein nach alles andere als einfach ist. So geben KMU an, dass es aktuell sehr schwierig sei, offene Stellen mit geeigneten Personen zu besetzen.