Wie richtig anlegen

Die Möglichkeiten für Geldanlagen sind in der heutigen Zeit derart vielfältig, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Sind Ausdrücke wie „Aktien“, „Fonds“ und „Obligationen“ für viele Menschen noch gängige Begriffe, sind andere Anlageformen für viele weitgehend unbekannt. Auch das aktuell anspruchsvolle Zins- und Anlageumfeld an den weltweiten Finanzmärkten trägt dazu bei, sich bei Anlageentscheiden schwer zu tun. Diese Märkte bilden nicht nur die globale Stimmung der Wirtschaft ab, sondern reagieren auch auf politische Geschehnisse rund um den Globus.

Die richtigen Fragen sind entscheidend
Welche Anlageinstrumente gibt es überhaupt? Welche Art der Geldanlage ist mit meiner finanziellen Situation vereinbar? Wie sind Chancen und Risiken von Anlagen zu gewichten?

Dies sind einige der aufkommenden Fragen, wenn Sie sich mit dem Thema Geldanlagen beschäftigen. Und es sind auch diese Fragen, auf die Ihr Anlageberater gemeinsam mit Ihnen eine Antwort zu finden versucht. Deshalb begleitet er seine Kundinnen und Kunden von der Idee bis zur Umsetzung, die er nach den individuellen Bedürfnissen vornimmt.

Ein entscheidender Punkt zum Thema Geldanlagen ist also ein Beratungsgespräch bei der Bank Ihres Vertrauens. Dabei werden Sie zusammen mit Ihrem Kundenberater eine finanzielle Auslegeordnung vornehmen: Wie viel Kapital steht für Geldanlagen zur Verfügung? Stehen grössere Ausgaben an, die berücksichtigt werden müssen? Wie wichtig ist Ihnen die Flexibilität, jederzeit auf Ihr Kapital zurückgreifen zu können?

Anhand dieser und ähnlicher Fragen kann eruiert werden, in welchem finanziellen Umfang eine Geldanlage Sinn macht. Daraus ergibt sich die sogenannte Risikofähigkeit.

Der zweite wichtige Punkt ist die Klärung Ihrer Risikofreudigkeit. Festverzinsliche Anlagen mit hohen Zinscoupons deuten oftmals auf ein erhöhtes Risiko hin. Bei Direktinvestitionen in Aktien ist die Wertentwicklung abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Unternehmen.

Ihr Anlageberater wird mit Ihnen zusammen eine auf Ihr Risikoempfinden angepasste Anlagestrategie definieren. Diese Strategien reichen vom konservativen „Zinsertrag“ bis hin zum offensiven „Kapitalgewinn“. Je nach Risikofreudigkeit und finanziellen Möglichkeiten kommt eine Strategie aus diesem breiten Spektrum zum Einsatz.

Anschliessend wird ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittener Anlagevorschlag erarbeitet und diskutiert. Der endgültige Entscheid zur Umsetzung liegt alleine bei den Kundinnen und Kunden. Nach erfolgter Anlage macht es Sinn, das Depot von Zeit zu Zeit mit Ihrem Anlageberater zu analysieren und allfällige Anpassungen vorzunehmen.

Sie sind zwar an Geldanlagen interessiert, möchten sich aber nicht aktiv um Ihr Wertschriftendepot kümmern? Dafür bieten Ihnen viele Banken ein sogenanntes Vermögensverwaltungsmandat an. Dabei wird vorgängig eine für Sie stimmige Anlagestrategie definiert und der Umfang der Anlage festgelegt. Die Entscheide, mit welchen Instrumenten diese Anlagestrategie umgesetzt wird, werden dann von den professionellen Vermögensverwaltern getroffen und in Ihrem Depot entsprechend abgebildet. Die Bewegungen und Entwicklungen Ihrer Investitionen werden in einem jährlichen Report ausgewiesen und zusammen mit Ihrem Berater besprochen.

Fazit: Nehmen Sie für eine individuelle Beratung und Anlagelösung die Dienste Ihrer Bank in Anspruch und nutzen Sie das umfangreiche Wissen Ihres Anlageberaters. So erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten und können eine für Sie stimmige Entscheidung treffen.