In die 2. Säule einzahlen und mehrfach profitieren.

«Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer.» Diese berühmte Aussage von Benjamin Franklin ist auch heute noch aktuell. Obwohl Steuern für ein funktionierendes Gemeinwesen unabdingbar sind, möchte niemand mehr als nötig zahlen. Gleichzeitig setzt der Staat Anreize, indem er bestimmte Ausgaben und Einkünfte steuerlich privilegiert. Dazu gehört auch die Altersvorsorge. So ist es beispielsweise steuerlich attraktiv, in die 2. Säule, also in die berufliche Vorsorge, respektive die Pensionskasse einzuzahlen. Nachfolgend finden Sie Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen.

Weshalb lohnt sich die Einzahlung? Mit der Vorsorge sichern Sie sich im Alter den gewohnten Lebensstandard. Durch einen freiwilligen Einkauf in Ihre Pensionskasse erhöhen Sie die Kapitalauszahlung oder Rente nach der Pensionierung. Zusätzlich halten Sie sich die Option einer Frühpensionierung offen. Sie profitieren jedoch schon heute: Denn Einzahlungen in die 2. Säule können Sie in der Steuererklärung vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Wie gehen Sie vor? Idealerweise zahlen Sie zuerst jährlich das gesetzliche Maximum in die Säule 3a ein. Auch diese Einzahlung können Sie vom steuerbaren Einkommen abziehen. Wenn Sie diese Option ausgeschöpft haben, lohnt sich der Blick auf Ihren Pensionskassenausweis: Darauf sind Ihre Möglichkeiten für einen Einkauf in die Pensionskasse aufgeführt. Idealerweise verteilen Sie die Einzahlungen über mehrere Jahre, um die Steuerprogression wiederholt zu reduzieren.

Wann ist der ideale Zeitpunkt? Frühzeitige Einzahlungen lohnen sich, um die Vorsorge noch planen und optimieren zu können. So bestehen beispielsweise für 50-jährige erheblich mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als für 60-jährige. Im Grundsatz gilt: je früher, desto besser.

Was sollten Sie weiter beachten? Gelder, die Sie in die 2. Säule oder in die 3. Säule einzahlen, sind grundsätzlich zweckgebunden für das Alter. Sie lassen sich jedoch beispielsweise für den Kauf eines Eigenheims oder für den Start in die berufliche Selbstständigkeit beziehen. Zudem erhalten die Hinterbliebenen je nach Pensionskasse und den individuellen Lebensumständen bei einem frühzeitigen Ableben das Todesfallkapital und/oder eine Ehepartner- oder Waisenrente. Schliesslich lohnt sich auch ein Blick auf den Leistungskatalog Ihrer Pensionskasse: Hat die Kasse eine genügende Deckung und sind Ihre Vorsorgegelder somit sicher? Und ist der Umwandlungssatz attraktiv? Diese Angaben muss jede Kasse ausweisen.

Wieso sollten Sie sich beraten lassen? Das Thema Vorsorgen ist komplex. Daher lohnt es sich, die individuelle Situation und Handlungsoptionen in einem Beratungsgespräch mit Ihrem Kundenberater oder Ihrer Kundenberaterin zu erörtern. So sind Sie schon heute optimal auf morgen vorbereitet.

Stefan Leu

Stefan Leu
Prokurist, Filialleiter

Telefon +41 52 304 33 31
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