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Ersparniskasse Schaffhausen legt bei Kundengeldern, Krediten und im Anlagegeschäft zu

17.02.2026

Die Ersparniskasse Schaffhausen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz sinkender Zinsmargen und steigender regulatorischer Anforderungen wächst die Bank in ihren Kerngeschäften, stärkt ihre Reserven und festigt ihre Position im regionalen Markt.

Verwaltungsratspräsident Hannes Germann freut sich, dass die Ersparniskasse Schaffhausen auch dieses Jahr einen erfolgreichen Geschäftsabschluss präsentieren kann. Die Bilanzsumme konnte um 4.88 Prozent auf 1'069.6 Mio. Franken gesteigert werden. Die Kundengelder haben um 5.86 Prozent auf CHF 755.6 Mio. zugenommen. Auch für Finanzierungen von Liegenschaften setzen die Menschen in der Region auf die Ersparniskasse: Das Hypothekarvolumen wuchs um 51.1 Mio. Franken (+6.1 %) und erreichte 882.4 Mio. Franken. Diese positiven Entwicklungen verdeutlichen, dass Kundinnen und Kunden der ältesten Schaffhauser Bank weiterhin grosses Vertrauen entgegenbringen.

Das Marktumfeld war geprägt von der Senkung des SNB-Leitzinses auf 0 Prozent, die zu tieferen Nettozinsmargen führte. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Regulierung, Compliance, Cybersecurity und Personal weiter an. Dennoch gelang es der Bank, die operative Stabilität zu wahren und strategische Initiativen voranzutreiben. Kundennähe, regionale Verankerung und konsequente Investitionen in Personal und die digitale Infrastruktur erwiesen sich auch 2025 als zentrale Erfolgsfaktoren.

Starkes Wachstum im Anlagegeschäft

Neben den Finanzierungen ist das Anlagegeschäft ein wichtiger Ertragspfeiler der Bank. Die Kundinnen und Kunden suchten vermehrt nach professioneller Beratung und Lösungen für langfristigen Vermögensaufbau, was die erfolgreiche Positionierung der Bank im Anlagegeschäft unterstreicht. So konnte das Depotvolumen auf über 400 Mio. Franken ausgebaut, und das Volumen der Vermögensverwaltungsmandate um 26 Prozent gesteigert werden.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsbereich stieg um 15.36 % auf 4.1 Mio. Franken. Damit wurden die Erträge weiter diversifiziert. Dies ist ein wesentlicher Faktor in einem Umfeld mit rückläufigen Zinsen. Wie bei vielen Banken ist auch bei der Ersparniskasse der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft zurückgegangen und betrug CHF 9.61 Mio. Parallel dazu investierte die Bank in ihre Mitarbeitenden und baute die Vollzeitstellen auf 34.2 aus (+10.7 %). Diese Investitionen schaffen zusätzliche Kompetenz, verkürzen Abläufe und stärken das Fundament für weiteres Wachstum.

Stabile Ergebnisse, gestärkte Reserven und Engagement für die Hülfsgesellschaft

Der Geschäftsaufwand stieg moderat um 2.2 % auf 10.2 Mio. Franken., unter anderem aufgrund von Investitionen in die Digitalisierung, wie beispielsweise TWINT sowie in die Sicherheit und aufgrund regulatorischer Anforderungen. Der Kundengelddeckungsgrad bleibt mit 83.4 % auch im Vergleich mit Mitberwerbern sehr solide. Der Jahresgewinn liegt bei CHF 2.34 Mio. und somit nur leicht unter dem sehr erfolgreichen Vorjahr. Der Verwaltungsrat stärkt auch dieses Jahr die Eigenkapitalbasis der Bank weiter und beantragt eine Zuweisung von 1.63 Mio. Franken an die freiwilligen Reserven, womit die Stabilität der Bank weiter gestärkt wird.

Die gesellschaftliche Verantwortung bleibt ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur der ältesten Schaffhauser Bank. Hannes Germann informiert, dass die Ersparniskasse ihre Gründerin, die Hülfsgesellschaft, auch im vergangenen Jahr mit 100'000 Franken unterstützt. Weiter werden die Einnahmen aus dem Suppentag vom 14. Februar 2026 vollständig an die Hülfsgesellschaft Schaffhausen weitergegeben.

Gut aufgestellt für die Herausforderungen des neuen Jahres

Die Ersparniskasse Schaffhausen ist erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet und erwartet trotz weiterhin anspruchsvollem Zinsumfeld eine stabile Entwicklung. Die Bank will die Kundennähe gezielt stärken und weiter ausbauen, ihre Effizienz weiter steigern und Prozesse vereinfachen.

Seit Januar 2026 läuft die Suche nach einer neuen CEO-Persönlichkeit. Parallel dazu wurde der Nachfolgeprozess im Verwaltungsrat aufgegleist. Diese vorausschauenden Weichenstellungen sichern die strategische sowie operative Führung und schaffen Klarheit für die Zukunft. Mit ihrer starken regionalen Verankerung und einem breiten Ertragsfundament blickt die Bank zuversichtlich auf das neue Geschäftsjahr.

Über die Ersparniskasse Schaffhausen AG

Die Ersparniskasse Schaffhausen wurde 1817 als erste Bank der Region von der gemeinnützigen Hülfsgesell­schaft gegründet. Sie ist eine verlässliche Partnerin für alle finanziellen Angelegenheiten. Am Hauptsitz in Schaffhausen und in der Filiale im zürcherischen Weinland in Kleinandelfingen arbeiten 36 Mitarbeitende und 3 Lernende. Die Bank verwaltete Ende 2025 Kundengelder in Höhe von rund CHF 755 Millionen und pflegt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihren Kundinnen und Kunden, um langfristigen Mehrwert zu bieten. Der gemeinnützige Gedanke aus der Gründungszeit bleibt bis heute spürbar: Jedes Jahr fliessen CHF 100'000 an die Hülfsgesellschaft Schaffhausen.

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