
Vorsorgen in der Schweiz
Das Vorsorgesystem der Schweiz basiert auf drei Säulen mit dem Ziel, die versicherten Personen vor Invalidität, Tod und Alter finanziell abzusichern. Das 3-Säulen-Prinzip (BV Art. 111) hat zum Ziel, den gewohnten Lebensstandard im Alter, bei Invalidität bzw. bei Todesfall für sich bzw. die Hinterbliebenen aufrechtzuerhalten.
1. Säule – staatliche Vorsorge (Existenzsicherung)
AHV und IV bilden die 1. bzw. staatliche Säule. Zusammen mit allfälligen Ergänzungsleistungen (EL) sollen sie die Existenz sichern. Die erste Säule ist für alle obligatorisch.
2. Säule – berufliche Vorsorge (Sicherung des gewohnten Lebensstandards)
Die Pensionskasse, die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und das Unfallversicherungsgesetz (UVG) bilden die 2. Säule. Die 1. und 2. Säule sollen zusammen mindestens 60 % des zuletzt bezogenen Lohnes absichern und den gewohnten Lebensstandard erhalten. Der 2. Säule müssen sich nur unselbstständige Arbeitnehmende ab einem gewissen Einkommen anschliessen.
3. Säule – private Vorsorge (Individuelle Ergänzung)
Die 3. Säule dient der individuellen Selbstvorsorge und ist freiwillig. Im Unterschied zum herkömmlichen Sparen ist sie teilweise steuerlich begünstigt. Mit ihr lassen sich Vorsorgelücken gezielt schliessen.

Wie wirken sich Einzahlungen in die Säule 3a aus?
Mit unserem Vorsorgerechner erhalten Sie in wenigen Schritten einen Überblick: Berechnen Sie, wie sich Einzahlungen auswirken und wieviel Vorsorgekapital Sie bis zur Pensionierung aufbauen.


Kundenberater Individualkunden, Vorsorgespezialist, Prokurist